Reform der städtebaulichen Gesetzgebung

 

Jubiläumskonferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt

8.–9. Mai 2019 in der Düsseldorfer Rheinterrasse

 

Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht

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Reform der städtebaulichen Gesetzgebung

DÜSSELDORFER ERKLÄRUNG ZUM STÄDTEBAURECHT

In der „Leipzig-Char­ta zur nach­halti­gen Europäis­chen Stadt“ haben sich die Bau­min­is­ter Europas 2007 für eine Stärkung der Städte nach dem Leit­bild der Europäis­chen Stadt aus­ge­sprochen. Wie in den vielfälti­gen Quartieren der Europäis­chen Stadt ables­bar, gibt es fünf Voraus­set­zun­gen für einen gelun­genen Städte­bau:

klare Tren­nung öffentlich­er und pri­vater Räume
gute und dauer­hafte Gestal­tung von Häusern, Straßen- und Platzräu­men
funk­tionale Vielfalt
soziale Vielfalt
urbane Dichte

In den Stadtquartiersen­twür­fen unser­er Zeit fehlen häu­fig diese fünf Voraus­set­zun­gen, wie sie in den Stadtquartieren der Europäis­chen Stadt zu find­en sind und durch die sich die schöne und lebens­fähige Stadt entwick­elt. Dafür gibt es viele Gründe. Ein entschei­den­der Grund liegt in den geset­zlichen Bes­tim­mungen zum Städte­bau wie der Baunutzungsverord­nung (BauN­VO) mit ihren Nutzungskat­a­lo­gen und Dich­teober­gren­zen, sowie in den Bes­tim­mungen der Tech­nis­chen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA-Lärm), die den Forderun­gen der Leipzig-Char­ta ent­ge­ge­nar­beit­en, weil sie die funk­tionale Vielfalt behin­dern. Deshalb ist es an der Zeit, die Leipzig-Char­ta nun auch geset­zge­berisch zu unter­stützen und umzuset­zen. Nur so kön­nen diese fünf stadträum­lichen und funk­tionalen Voraus­set­zun­gen für die Schön­heit und Lebens­fähigkeit der Stadt erfüllt wer­den, wie sie in der Leipzig-Char­ta gefordert und in den ver­gan­genen zehn Jahren auf den Düs­sel­dor­fer Kon­feren­zen des Deutschen Insti­tuts für Stadt­baukun­st erar­beit­et wur­den.

Die klare Tren­nung öffentlich­er und pri­vater Räume

Der öffentliche Raum von Straße und Platz: Der öffentliche Raum bildet das Rück­grat eines jeden Stadtquartiers der Europäis­chen Stadt. Platz- und Straßen­räume repräsen­tieren nicht nur das Gemein­we­sen der Städte in ein­er demokratis­chen Gesellschaft wie der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land, son­dern sie sind auch die Räume, in denen sozialer Aus­tausch, Han­del, Verkehr und Kom­mu­nika­tion stat­tfind­en. Der öffentliche Raum ist damit der Sozial­raum der Europäis­chen Stadt.

Der öffentliche Grün­raum der Stadt: Der städtis­che Park, die Straße­nallee oder der Boule­vard der Stadt sind öffentliche Grün­räume, die nicht nur der Schön­heit und der Erhol­ung dienen, son­dern darüber hin­aus auch einen hohen ökol­o­gis­chen Wert für das Stadtk­li­ma haben.

Der pri­vate Block­in­nen­raum: Im Unter­schied zu den öffentlichen Räu­men ste­ht der pri­vate Garten- und Hofraum, der im direk­ten Anschluss zu den Häusern der Stadt liegt und den Haus­be­wohn­ern damit als erweit­ert­er Leben­sraum mit Gärten, Kinder­spielplätzen etc. zur Ver­fü­gung ste­ht. Nur durch die klare bauliche Tren­nung vom öffentlichen Raum erhält der Hof­bere­ich als pri­vater Raum seine eigene funk­tionale Qual­ität, die einen hohen Stel­len­wert im Städte­bau der europäis­chen Stadt hat.

Die gute und dauer­hafte Gestal­tung von Häusern, Straßen- und Platzräu­men

In der Europäis­chen Stadt sind Plätze und Straßen in der Regel von Häusern umgeben, die diese städtis­chen Erschließungs­flächen zu städte­baulichen Räu­men wer­den lassen. Die Schön­heit dieser Stadträume wird dabei zunächst von der Pro­por­tion, also dem Ver­hält­nis von Bre­ite zu Höhe bes­timmt. Darüber hin­aus sind dieFas­saden der Häuser, die sich den Straßen und Plätzen zuwen­den, von prä­gen­der Bedeu­tung für den öffentlichen Raum, den sie mit ihrem Gegenüber bilden. Wie im Städte­bau muss auch in der Architek­tur der Häuser zwis­chen „vorne“ und „hin­ten“, zwis­chen „öffentlich“ und „pri­vat“ unter­schieden wer­den. Der Entwurf der Stadt benötigt den bewussten Ein­satz von Straßen- und Platz­fas­saden.

Die funk­tionale und soziale Vielfalt

Grundle­gende Voraus­set­zung für einen gelun­genen inte­gra­tiv­en Städte­bau ist die Ermöglichung funk­tionaler und sozialer Vielfalt. Diese sollte möglichst nicht nur quartier­sweise, son­dern auch auf der einzel­nen Parzelle entwick­elt wer­den. Hier­für bedarf es geeigneter städtis­ch­er Gebäude­ty­polo­gien, wie sie im Städte­bau der Europäis­chen Stadt mit ihren Wohn– und Gewer­be­höfen zu find­en ist.

Die urbane Dichte

Das Stadtquarti­er der Europäis­chen Stadt ver­fügt über eine beson­dere bauliche Kom­pak­theit. Diese ist baulich energieef­fizien­ter, ver­ringert den Land­flächen­ver­brauch, min­imiert den Verkehr und ist damit durch gerin­geren CO2-Ausstoß kli­mafre­undlich, erhöht die Effizienz des ÖPNV und befördert Fußläu­figkeit und Fahrrad­mo­bil­ität (Stadt der kurzen Wege). Darüber hin­aus ist eine hohe Bevölkerungs­dichte die Voraus­set­zung für best­mögliche Ver­sorgung.
Eine erhöhte städte­bauliche Dichte entspricht auch unser­er Ver­ant­wor­tung, den beson­deren Anforderun­gen in Bezug auf Kli­mawan­del und ein gesun­des Leben in unseren Städten mit sauber­er Luft und Ruhe gerecht zu wer­den. Diese Zielset­zun­gen sind unum­stößlich­er Bestandteil eines guten Städte­baus.

Um sozial und funk­tion­al vielfältige Stadtquartiere mit angemessen­er urbaner Dichte und schö­nen Stadträu­men entwick­eln zu kön­nen, bedarf es der grundle­gen­den Änderung einiger Geset­ze, wie beispiel­sweise der Baunutzungsverord­nung BauN­VO und der TA-Lärm.

1. Soziale und funk­tionale Vielfalt ver­sus Baunutzungskat­a­loge BauN­VO

Das vielfältige Stadtquarti­er muss prinzip­iell die soziale und funk­tionale Mis­chung gewährleis­ten. Im Sinne dieser Vielfalt eines Quartiers sind die Nutzungskat­a­loge der Bauge­bi­et­stypen der BauN­VO deshalb grund­sät­zlich zu über­ar­beit­en:

- Das „Klein­sied­lungs­ge­bi­et“ und das „Reine Wohnge­bi­et“ sind über­holt und soll­ten gestrichen wer­den.
— im „All­ge­meinen Wohnge­bi­et“ bedarf es ein­er stärk­eren Öff­nung des Nutzungskat­a­loges für Gebäude mit wohn­verträglichem Gewerbe und mod­ern­er wohn­verträglich­er Pro­duk­tion für freie Berufe sowie für Sport­stät­ten.
— In der Zweckbes­tim­mung von „Kernge­bi­eten“ bedarf es ein­er generellen Auf­nahme von Wohn­nutzung.
— Im „Gewerbe- und Indus­triege­bi­et“ (§ 8, § 9 BauN­VO) muss die dem primären Gebi­etscharak­ter wider­sprechende Ansied­lung von Nutzun­gen wie Han­del, Beherber­gungs­be­triebe usw. effek­tiv­er ver­hin­dert wer­den. Gewerbe- und Indus­triege­bi­ete soll­ten auss­chließlich nur Nutzun­gen zuge­ord­net wer­den, die tat­säch­lich grundle­gend stad­tun­verträglich sind.

Für die grund­sät­zlich notwendi­ge funk­tionale Mis­chung im Stadtquarti­er muss es möglich wer­den, die gewerbliche Betä­ti­gung (z.B. mod­erne emis­sion­sarme Pro­duk­tion­sweisen) zurück in die Stadt zu holen. Dies gilt neben Beherber­gungs­be­trieben ger­ade auch für Einzel­han­dels­be­triebe und solche Dien­stleis­tungs­be­triebe, die sin­nvoller­weise in der Nähe von Wohn­nutzun­gen ange­siedelt sein soll­ten. Die Nutzungs- wie auch die soziale Vielfalt sollte nicht nur auf das Quarti­er, son­dern auch auf die einzelne Parzelle bezo­gen wer­den kön­nen. Geeignete städtis­che Hausty­polo­gien, die Wohnen in unter­schiedlichen Preis­la­gen und Kleingewerbe ermöglichen, find­en sich bere­its heute im Städte­bau der Europäis­chen Stadt mit ihren Wohn- und Gewer­be­höfen.

2. Funk­tionale Vielfalt ver­sus TA-Lärm

Der Schutz vor Lärm in der funk­tion­al gemis­cht­en Stadt ist aus­drück­lich zu gewährleis­ten. Die tech­nis­chen Möglichkeit­en des aktiv­en und pas­siv­en Lärm­schutzes müssen durch geän­derte immis­sion­ss­chutzrechtliche Vor­gaben auch für gewerbliche Nutzun­gen und Freizeitlärm möglich gemacht wer­den.

Grund­sät­zlich bedarf es der Zuläs­sigkeit des pas­siv­en Lärm­schutzes zum Schutz von Gewer­belärme­mis­sio­nen, um die funk­tionale Mis­chung im Stadtquarti­er zu ermöglichen, denn die Lebens­fähigkeit der Europäis­chen Stadt wird erst durch die funk­tionale Mis­chung und Vielfalt ermöglicht.

Deshalb ist die Über­win­dung des durch das Bun­des­im­mis­sion­ss­chutzge­setz (Blm­SchG) mit seinen Verord­nun­gen eines zweit­eili­gen Lärm­rechts für Verkehr ein­er­seits und Gewerbe ander­er­seits unumgänglich, um die funk­tionale und auch die soziale Mis­chung im Stadtquarti­er wieder zu ermöglichen. Mit der heuti­gen Wirtschaftsstruk­tur, in der indus­trielle und gewerbliche Betriebe mit erhe­blichem Pro­duk­tion­slärm die Aus­nahme darstellen, und durch den tech­nis­chen Fortschritt der ver­gan­genen Jahrzehnte bei Schallschutzfen­stern, ist das zweit­eilige Lärm­recht über­holt.

3. Urbane Dichte ver­sus Dichte-Ober­gren­zen der BauN­VO

Prinzip­iell ist im vielfälti­gen Stadtquarti­er der Schutz vor zu engen Wohn­höfen, wie sie die Stadt der Indus­tri­al­isierung her­vor­brachte, zu gewährleis­ten. Die heutige Baunutzungsverord­nung entspricht jedoch einem Städte­bau, der auf über­holten Pla­nungsideen fußt und von ein­er grund­sät­zlichen Funk­tion­stren­nung der Stadt (hier Arbeiten/dort Wohnen) aus­ge­ht. Im Sinne dieser Ideen war die Geschoss­flächen­zahl (GFZ) mit ihren Ober­gren­zen wie auch die Grund­flächen­zahl (GRZ) in der in den sechziger Jahren ent­stande­nen Baunutzungsverord­nung nachvol­lziehbar, um eine math­e­ma­tis­che Fes­tle­gung der zu pla­nen­den Bau­massen regeln zu kön­nen. Dies ist aus dama­liger Zeit ver­ständlich; heute aber sind diese Ober­gren­zen (auch mit Aus­nahme § 17.2 BauN­VO) bei wach­senden Wohn­flächenansprüchen für den Entwurf von Stadtquartieren abso­lut untauglich. Rein rech­ner­isch haben Anfang des 20. Jahrhun­derts vier­mal mehr Men­schen in den Grün­derzeitquartieren gewohnt als heute, was die Unzeit­gemäßheit dieser Regeln ein­mal mehr verdeut­licht.
Obwohl stadträum­lich ohne jede Aus­sagekraft, sind die math­e­ma­tis­chen Ver­hält­niszahlen der GFZ und ihre Ober­gren­zen in der BauN­VO bis heute grundle­gen­der Bestandteil eines jeden recht­skräfti­gen Bebau­ungs­plans. Mit der Ein­führung des „urba­nen Gebi­etes“ ist die Dichte-Ober­gren­ze mit ein­er GRZ von 0,8 und ein­er GFZ von 3,0 für dieses Quarti­er zwar ange­hoben wor­den, für alle anderen derzeit in Pla­nung befind­lichen Bauge­bi­ete aber beste­hen noch immer die Ober­gren­zen des § 17 BauN­VO (All­ge­meine Wohnge­bi­ete GFZ 1,2). Dies ste­ht den Anforderun­gen des gemis­cht­en vielfälti­gen Stadtquartiers der Europäis­chen Stadt diame­tral ent­ge­gen. Die Dich­teober­gren­zen im § 17 BauN­VO der Baunutzungsverord­nung müssen daher prinzip­iell ent­fall­en.

4. Zusam­men­fas­sung

Es bedarf ein­er grundle­gen­den Nov­el­lierung der Baunutzungsverord­nung BauN­VO mit ihren Dich­teober­gren­zen und Nutzungskat­a­lo­gen sowie des zweit­eili­gen Lärm­recht­es der TA-Lärm, damit in Zukun­ft schöne und lebens­fähige Stadtquartiere, wie sie die Leipzig-Char­ta fordert, plan­bar wer­den und nicht an über­holten pla­nungsrechtlichen Restrik­tio­nen scheit­ern.

Bar­bara Ettinger-Brinck­mann, Präsi­dentin Bun­de­sar­chitek­tenkam­mer
Prof. Christoph Mäck­ler, Deutsches Insti­tut für Stadt­baukun­st
Rein­er Nagel, Vor­standsvor­sitzen­der der Bun­dess­tiftung Baukul­tur
Prof. Dr. Wolf­gang Sonne, Deutsches Insti­tut für Stadt­baukun­st
Prof. Jörn Wal­ter, Ober­baudi­rek­tor a.D. Freie und Hans­es­tadt Ham­burg
Prof. Peter Zlonicky, Stadt­plan­er und Pro­fes­sor em. TU Dort­mund und TU Ham­burg-Har­burg

Die DÜSSELDORFER ERKLÄRUNG ZUM STÄDTEBAURECHT haben unterze­ich­net:

Stand 4.9.2019

STÄDTE

Aachen,
Niels-Chris­t­ian Schaf­fert, Fach­bere­ich­sleit­er Stad­ten­twick­lung und Verkehrsan­la­gen
Aschaf­fen­burg,
Bern­hard Keßler, Ref­er­ent für Stad­ten­twick­lung, Grünord­nung und Verkehr
Augs­burg,
Gerd Merkle, Bau­ref­er­ent
Baden-Baden,
Alexan­der Uhlig, Erster Bürg­er­meis­ter, Baudez­er­nent
Bad Nauheim,
Jür­gen Patscha, Fach­bere­ich­sleit­er Stad­ten­twick­lung
Bad Tölz,
Hannes Strunz, Stadt­baumeis­ter
Berlin Mitte,
Ephraim Gothe, Stel­lvertre­tender Bezirks­bürg­er­meis­ter und Bezirksstad­trat Stad­ten­twick­lung, Soziales
und Gesund­heit
Berlin Trep­tow-Köpenick,
Rain­er Hölmer, Bezirksstad­trat Bauen, Stad­ten­twick­lung und öffentliche Ord­nung
Bib­er­ach an der Riß,
Chris­t­ian Kuhlmann, Baubürg­er­meis­ter
Bib­er­ach an der Riß,
Roman Adler, Leit­er Stadt­pla­nungsamt
Blieskas­tel,
Rain­er Schön­dorf, Fach­bere­ich­sleit­er Umwelt, Pla­nung und Bauen
Blieskas­tel,
Susanne Wag­n­er-Klein, Fachge­bi­et­slei­t­erin Stadt­pla­nung & -entwick­lung
Bocholt,
Daniel Zöh­ler, Stadt­bau­rat
Bochum,
Dr. Markus Bradtke, Stadt­bau­rat
Bochum,
Eckart Kröck, Lei­t­en­der Städtis­ch­er Baudi­rek­tor, Amts- und Insti­tut­sleit­er
Celle,
Ulrich Kinder, Stadt­bau­rat
Darm­stadt,
Jochen Partsch, Ober­bürg­er­meis­ter
Det­mold,
Thomas Lam­mer­ing, Tech­nis­ch­er Beige­ord­neter für Stad­ten­twick­lung, Tief­bau und
Immo­bilien­man­age­ment
Dort­mund,
Ludger Wilde, Stad­trat und Beige­ord­neter für Umwelt, Pla­nen und Wohnen
Dor­ma­gen,
Daniel Gürich, Leit­er Stadt­pla­nung
Dres­den,
Raoul Schmidt-Lam­on­tain, Beige­ord­neter für Stad­ten­twick­lung, Bau, Verkehr und Liegen­schaften
Dres­den,
Ste­fan Szug­gat, Leit­er Stadt­pla­nungsamt
Erlan­gen,
Carsten Heuer, Leit­er Abteilung Stadt­pla­nung
Essen,
Ronald Graf, Leit­er Amt für Stadt­pla­nung und Bauwe­sen
Frank­furt a.M.,
Mike Josef, Stad­trat, Dez­er­nent für Pla­nen und Wohnen
Frank­furt a.M.,
Mar­tin Hun­sch­er, Lei­t­en­der Baudi­rek­tor, Leit­er Stadt­pla­nungsamt
Frank­furt (Oder),
Jörg Gleisen­stein, Dez­er­nent für Bauen, Umwelt und Stad­ten­twick­lung
Freiburg i.Br.,
Prof. Dr. Mar­tin Haag, Baubürg­er­meis­ter
Fürth,
Diet­mar Most, Leit­er Stadt­pla­nungsamt
Gelsenkirchen,
Clemens Arens, Refer­at­sleit­er Stadt­pla­nung
Göt­tin­gen,
Thomas Dien­berg, Stadt­bau­rat
Halle (Saale),
René Reben­storf, Beige­ord­neter für Stad­ten­twick­lung und Umwelt
Ham­burg,
Franz Josef Höing, Ober­baudi­rek­tor
Hamm,
Heinz-Mar­tin Muh­le, Lei­t­en­der Städtis­ch­er Baudi­rek­tor, Leit­er Stadt­pla­nungsamt
Han­nover,
Uwe Bode­mann, Stadt­bau­rat
Hei­del­berg,
Jür­gen Odszuck, Erster Bürg­er­meis­ter
Her­ford,
Dr. Peter Böhm, Tech­nis­ch­er Beige­ord­neter
Her­ford,
Maike Wöh­ler, Abteilungslei­t­erin Stadt­pla­nung, Grün­flächen und Geo­dat­en
Ingol­stadt,
Renate Preßlein-Lehle, Stadt­bau­rätin
Jena,
Dr. Matthias Lerm, Stadtar­chitekt (ab Mai: Leit­er Stadt­pla­nungsamt Magde­burg)
Kaiser­slautern,
Elke Franzreb, Lei­t­erin Refer­at Stad­ten­twick­lung
Karl­sruhe,
Daniel Fluhrer, Baubürg­er­meis­ter
Karl­sruhe,
Prof. Dr. Anke Kar­mann-Woess­ner, Lei­t­erin Stadt­pla­nungsamt
Kas­sel,
Christof Nol­da, Stadt­bau­rat
Kas­sel,
Volk­er Mohr, Leit­er Amt für Stadt­pla­nung
Kiel,
Doris Grond­ke, Stadträtin für Stad­ten­twick­lung, Bauen und Umwelt
Koblenz,
Frank Has­ten­teufel, Leit­er Amt für Stad­ten­twick­lung und Bauord­nung
Köln,
Markus Gre­it­e­mann, Beige­ord­neter für Stad­ten­twick­lung, Pla­nen und Bauen
Köln,
Anne Luise Müller, Lei­t­erin Stadt­pla­nungsamt
Krefeld,
Nor­bert Hud­de, Fach­bere­ich­sleit­er Stadt- und Verkehrs­pla­nung
Lev­erkusen,
Andrea Deppe, Dez­er­nentin für Pla­nen und Bauen
Lev­erkusen,
Petra Cre­mer, Lei­t­erin Fach­bere­ich Stadt­pla­nung
Lim­burg,
Annelie Bopp-Simon, Lei­t­erin der Stab­sstelle für Stad­ten­twick­lungs- und Bauleit­pla­nung
Lin­dau,
Georg Speth, Stadt­baudi­rek­tor
Lud­wigshafen,
Joachim Mag­in, Leit­er Bere­ich Stadt­pla­nung
Lünen,
Arnold Reek­er, Beige­ord­neter Pla­nen, Bauen, Umwelt, Verkehr
Magde­burg,
Wolf­gang Tacke, Min­is­te­ri­al­rat a.D. (Baukul­tur)
Mannheim,
Lothar Quast, Baubürg­er­meis­ter
Moers,
Thorsten Kamp, Beige­ord­neter für Stadt- und Umwelt­pla­nung, Bauauf­sicht, Ver­mes­sung, Straßen und
Verkehr
Min­den,
Lars Bur­sian, Beige­ord­neter für Städte­bau und Feuer­schutz
München,
Prof. Dr. (I) Elis­a­beth Merk, Stadt­bau­rätin
München,
Susanne Rit­ter, Stadt­di­rek­torin, Lei­t­erin Stadt­pla­nung
Mün­ster,
Siegfried Thie­len, Dez­er­nent für Pla­nungs- und Bauko­or­di­na­tion
Neu-Isen­burg,
Her­bert Hun­kel, Bürg­er­meis­ter
Nördlin­gen,
Hans-Georg Sigel, Stadt­baumeis­ter
Nord­horn,
Thi­mo Weit­e­meier, Stadt­bau­rat
Nürn­berg,
Siegfried Den­gler, Leit­er Stadt­pla­nungsamt
Osnabrück,
Frank Otte, Stadt­bau­rat
Pforzheim,
Sibylle Schüssler, Bürg­er­meis­terin für Pla­nen, Bauen, Umwelt + Kul­tur
Pots­dam,
Bernd Rubelt, Beige­ord­neter für Stad­ten­twick­lung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt
Pots­dam,
Andreas Goet­z­mann, Fach­bere­ich­sleit­er Stadt­pla­nung und Stadterneuerung
Quedlin­burg,
Thomas Mal­nati, Fach­bere­ich­sleit­er Bauen und Stad­ten­twick­lung
Ravens­burg,
Chris­t­ian Her­rling, Leit­er Stadt­pla­nungsamt
Reut­lin­gen,
Ste­fan Dvo­rak, Leit­er Amt für Stad­ten­twick­lung und Ver­mes­sung
Rhe­in­felden,
Klaus Eber­hardt, Ober­bürg­er­meis­ter
Rot­ten­burg am Neckar,
Ange­li­ka Garthe, Lei­t­erin Stadt­pla­nungsamt
Schwäbisch Gmünd,
Julius Mihm, Baubürg­er­meis­ter
Siegen,
Hen­rik Schu­mann, Stadt­bau­rat
Son­thofen,
Dr. Jür­gen Rauch, Stadt­baumeis­ter
Spey­er,
Ker­stin Tro­jan, Abteilungslei­t­erin Stadt­pla­nung
Stade,
Lars Kolk, Stadt­bau­rat
Stral­sund,
Ekke­hard Wohlge­muth, Leit­er Amt für Pla­nung und Bau
Stuttgart,
Dr. Detlef Kron, Leit­er Amt für Stadt­pla­nung und Wohnen
Ulm,
Tim von Win­ning, Baubürg­er­meis­ter
Wan­gen im All­gäu,
Clau­dia Adler, Stadt­bauamt, Fach­bere­ich Stadt­pla­nung
Wei­den,
Friedrich Zeiß, Leit­er Stadt­pla­nungsamt und stv. Bau- und Pla­nungs­dez­er­nent
Wis­mar,
Michael Berkhahn, Sen­a­tor, 1.Stellvertreter des Bürg­er­meis­ters
Würzburg,
Ben­jamin Schnei­der, Beruf­sm. Stad­trat und Stadt­bau­rat
Würzburg,
Clau­dia Kas­par, Lei­t­erin Fach­bere­ich Stadt­pla­nung
Würzburg,
Chris­tel Hüt­tner, Fach­bere­ich Stadt­pla­nung
Zweibrück­en,
Har­ald Ehrmann, Abteilungsleit­er Stadt­pla­nung

WISSENSCHAFT
Prof. Bernd Albers,
FH Pots­dam (em.) und Architekt Berlin
Prof. Dr. Arnold Bartet­zky,
Uni­ver­sität Leipzig
Prof. Ludger Brands,
Pots­dam School of Archi­tec­ture
Dr. Juan Bram­bil­la,
FH Pots­dam
Prof. Klaus Theo Bren­ner,
Pots­dam School of Archi­tec­ture (em.) und STADTARCHITEKTUR, Berlin
Prof. Dr. Annegret Burg,
FH Pots­dam
Prof. Dr. Georg Ebbing,
Hochschule Rhein-Main4
Prof. Diet­rich Fink,
TU München und Fink+Jocher, München
Prof. Eck­hard Ger­ber,
Ber­gis­che Uni­ver­sität Wup­per­tal (em.) und Ger­ber Architek­ten, Dort­mund
Prof. Dr. Uta Hohn,
Ruhr Uni­ver­sität Bochum
Prof. Jasper Jochim­sen,
Hochschule Ost­west­falen-Lippe und Behles + Jochim­sen Architek­ten, Berlin
Prof. Jan Klei­hues,
FH Pots­dam und Klei­hues + Klei­hues, Berlin
Prof. Hel­mut Kleine-Kraneb­urg,
TU Kaiser­slautern und Gru­ber Kleine-Kraneb­urg, Frank­furt a.M.
Prof. Dr. Sil­via Mal­co­vati,
Pots­dam School of Archi­tec­ture
Prof. Dr. Alexan­der Pell­nitz,
Tech­nis­che Hochschule Mit­tel­hessen, Gießen
Prof. Dr. Peter Stephan,
FH Pots­dam
Prof. Bernd Reiff,
Deutsches Insti­tut für Stadt­baukun­st und Stadt­bau­rat a.D. Dort­mund
Bir­git Roth, Deutsches Insti­tut für Stadt­baukun­st,
Frank­furt a.M.
Prof. Klaus Schäfer,
Hochschule Bre­men
Prof. Thomas Will,
TU Dres­den
Prof. Sophie Wol­frum,
TU München

VERBÄNDE, VEREINE, INSTITUTIONEN
AIV Architek­ten- und Inge­nieurvere­in zu Berlin
Bund Deutsch­er Baumeis­ter BDB NRW,
Düs­sel­dorf
Forum Stadt­bild Berlin e.V.,
Berlin
Gesellschaft His­torisches Berlin e.V.,
Berlin
Pla­nungs­gruppe Stadtk­ern im Bürg­er­fo­rum Berlin e.V.,
Berlin
Live­MusikKom­mis­sion e.V.,
Ham­burg
ZIA Zen­traler Immo­bilien Auss­chuss e.V.,
Berlin

WIRTSCHAFT + mehr
Andreas Bre­it­ner,
Direk­tor Ver­band nord­deutsch­er Woh­nung­sun­ternehmen e.V.
Jür­gen Bülles­bach,
Geschäfts­führer Opes Immo­bilien GmbH
Axel Gedaschko,
Präsi­dent GdW Bun­desver­band deutsch­er Woh­nungs- und Immo­bilienun­ternehmen e.V.
Meinolf B. Kühn,
UCC URBANE GEMEINDEENTWICKLUNG, Wien und Beige­ord­neter Stad­ten­twick­lung a.D. Stadt
Sun­dern
Petschow + Thiel Pro­jek­t­man­age­ment GmbH,
Dres­den / Chem­nitz
Dr. Benedikt Goebel,
Berlin
Dr. Dankwart Guratzsch, Frank­furt a.M.
Klaus Lat­er­nser,
Forum Stadt­bild e.V. und Ltd. Baudi­rek­tor Deutsches Insti­tut für Bautech­nik
Huber­tus Müller,
Berlin­er His­torische Mitte e.V.
Ger­win Zohlen,
Was­muth & Zohlen Ver­lag UG

PLANER
Torsten Beck­er,
TOBE STADT, Frank­furt a.M.
Armin Behles,
Behles + Jochim­sen Architek­ten, Berlin
Chris­t­ian Boden­stein­er,
boden­stein­er­fest Architek­ten und Stadt­plan­er, München
Wolf­gang Bor­gards,
K9 Architek­ten, Freiburg i.Br.
Wulf Dasek­ing,
Architekt, Freiburg
Der­man Dinc,
dd-architek­tur, Han­nover
Frank Fietz,
echtermeyer.fietz_architekten, Dort­mund
Peter Ein­gart­ner,
Ein­gart­ner Khor­ra­mi Architek­ten, Berlin
Jens Jakob Happ,
JJH Architek­ten, Frank­furt a.M.
Joachim Hein,
RKW+ Architek­tur und Städte­bau, Düs­sel­dorf
Dr. Har­ald Heinz,
HJP Plan­er, Aachen
Johann-Eylend Kill­mann,
Dort­mund
Jochen König,
hks | architek­ten, Köln
Alexan­der Khor­ra­mi,
Ein­gart­ner Khor­ra­mi Architek­ten, Leipzig
Kai Küh­michel,
Architekt / Stadt­plan­er, Gelsenkirchen
Carsten Lang,
Wolters Part­ner Architek­ten, Coes­feld
Matthias Pfeifer,
RKW+ Architek­tur und Städte­bau, Düs­sel­dorf
Gabriele Richter,
Architek­tin, Lünen und Lan­desvor­sitzende BDB NRW
Sabine Roth­fuss,
Architek­tur con Ter­ra, Theilen­hofen
Till Schnei­der,
schnei­der + schu­mach­er, Frank­furt a.M.
Ben­jamin Sieber,
Ger­ber Architek­ten, Dort­mund
Ingo Sieg­mund,
Architekt, Lübeck
Joachim Wendt,
schnei­der + schu­mach­er, Frank­furt a.M.

INITIATOREN
Bar­bara Ettinger-Brinck­mann,
Präsi­dentin Bun­de­sar­chitek­tenkam­mer
Prof. Christoph Mäck­ler,
Deutsches Insti­tut für Stadt­baukun­st
Rein­er Nagel,
Vor­standsvor­sitzen­der der Bun­dess­tiftung Baukul­tur
Prof. Dr. Wolf­gang Sonne,
Deutsches Insti­tut für Stadt­baukun­st
Prof. Jörn Wal­ter,
Ober­baudi­rek­tor a.D. Freie und Hans­es­tadt Ham­burg
Prof. Peter Zlonicky,
Stadt­plan­er und Pro­fes­sor em. TU Dort­mund und TU Ham­burg-Har­burg