Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst No. 8

Stadt Raum Detail

 

Die Ausstattung des öffentlichen Raums vom Bordstein zur Straßenlaterne

Ein Symposium für Vittorio Magnago Lampugnani

Die Ausstat­tung des öffentlichen Raums vom Bor­d­stein zur Straßen­later­ne

Ein Sym­po­sium für Vit­to­rio Mag­na­go Lam­pug­nani

Ort: Bauakademie, Schinkelplatz, Berlin

Zeit: Mon­tag, 30.10.2017, 11–19 Uhr

Ver­anstal­ter: Kon­stanze Syl­va Domhardt, Ruth Hanisch, Paul Kahlfeldt, Rain­er Schütze­ichel, Wolf­gang Sonne

Insti­tu­tio­nen: Tech­nis­che Uni­ver­sität Dort­mund, Deutsches Insti­tut für Stadt­baukun­st, Inter­na­tionale Bauakademie Berlin

Ver­anstal­tungsrei­he: Dort­munder Vorträge zur Stadt­baukun­st No. 8

Um Anmel­dung bis zum 16.10.2017 wird gebeten: gta.bauwesen@tu-dortmund.de

Programm:

11:00 Begrüßun­gen

11:30 Vit­to­rio Mag­na­go Lam­pug­nani, Wis­senschaft­skol­leg zu Berlin
Bedeut­same Belan­glosigkeit­en. Die Detailele­mente des Stad­traums

12:00 Chris­tine Beese, FU Berlin
Vom Bor­d­stein zum Haus. Der Bürg­er­steig als mehrschichtiges Relief bei
Pic­ci­na­to und Pia­cen­ti­ni

12:30 Har­ald Stüh­linger, FHNW Mut­tenz
Die Straßen­fas­sade als Repräsen­ta­tions­fläche. Von Gullys und anderen
Schachtab­deck­un­gen.

13:00 Mit­tagspause

14:30 Axel Sowa, RWTH Aachen
Gus­seis­erne Stadt­mö­bel in Paris und ander­swo

15:00 Ruth Hanisch, ETH Zürich
Im Vor­bei­gleit­en. Die Gelän­der von Otto Wag­n­ers Stadt­bahn in Wien

15:30 Son­ja Düm­pel­mann, Har­vard Uni­ver­si­ty

Straßen-Baum-Geschicht­en

16:00 Kaf­feep­ause

16:30 Diet­rich Neu­mann, Brown Uni­ver­si­ty, Space Odd­i­ty. Die Berlin­er Straßen­beleuch­tung

17:00 Das Zusam­men­spiel der Details in der Wahrnehmung und Pla­nung Podi­ums­diskus­sion u.a. mit Bet­ti­na Köh­ler, FHNW Base, Sascha Lötsch­er, Gottschalk + Ash Int’l, Zürich, Christoph Mäck­ler, TU Dort­mund, Vit­to­rio Mag­na­go Lam­pug­nani, Wis­senschaft­skol­leg zu Berlin, Markus Tubbesing, ETH Zürich, Ger­win Zohlen, Berlin

18:30 Apero

Der öffentliche Stad­traum gle­icht einem Schlacht­feld divergieren­der Inter­essen: auto­gerechte Verkehrstech­nik ste­ht gegen Bar­ri­ere­frei­heit, ökonomis­che Ver­w­ert­barkeit wider­strebt all­ge­mein­er sozialer Zugänglichkeit, Sicher­heits­bedürfnisse kon­terkari­eren die Idee des poli­tis­chen Frei­heit­sraums. Alle Ansprüche hin­ter­lassen ihre nicht zueinan­der­passenden Spuren: Asphaltwüsten, Sicher­heit­spoller, Wer­betafeln und Sig­nal­sys­teme ver­suchen, die men­schlichen Tätigkeit­en funk­tion­s­gerecht zu kanal­isieren. Auf der Strecke bleibt der Stad­traum, der vor allem durch seine soli­den und durch­dacht­en Details das Ver­weilen in der Stadt zur Freude macht.

Wie gliedert eine Bor­d­steinkante den öffentlichen Raum? Wie schaf­fen Bäume in der Stadt charak­ter­is­tis­che Straßen- und Platzräume? Welche Möblierung braucht die Stadt – und welche wirkt stad­traumz­er­störend? Welche Mate­ri­alien ver­schaf­fen dem Stad­traum eine iden­titätss­tif­tende dauer­haftigkeit? Diesen und anderen Fra­gen geht das Sym­po­sium an Hand von gelun­genen his­torischen Beispie­len, die bisweilen die Atmo­sphäre ganz­er Städte prä­gen kön­nen, nach und fragt nach den heuti­gen Möglichkeit­en und Wün­schen, Stadträume in ihren Details dauer­haft und schön zu gestal­ten. Das Sym­po­sium find­et für Vit­to­rio Mag­na­go Lam­pug­nani anlässlich seines Abschieds von der ETH Zürich und seines Aufen­thalts am Wis­senschaft­skol­leg zu Berlin statt.