Publikationen

Der Eckgrundriss

Der Eckgrundriss Nr.2

2013

Am Beispiel des Eckgrund­ris­ses zeigt sich die unauf­lös­li­che Verbin­dung von Städ­te­bau und Archi­tek­tur. Entstan­den aus dem archi­tek­to­ni­schen Problem, auch an den Ecken des städ­ti­schen Blocks nutz­bare Räume anzu­ord­nen, haben Archi­tek­ten über Jahr­hun­dert viel­fäl­tige Formen entwi­ckelt, um eben diesen Räumen eine zusätz­li­che Quali­tät zu geben. Eckhäu­ser mit guten Eckgrund­ris­sen bilden heute einen Dreh- und Angel­punkt für guten Städ­te­bau, hat doch der Funk­tio­na­lis­mus im 20. Jahr­hun­dert den Eckhäu­sern durch geän­derte Ansprü­che an hygie­ni­sche und verlehrs­ge­rechte Planung stark zuge­setzt. Wollen wir heute wieder klar gefasste und schöne Stadt­räume bauen, so müssen wir auch wieder Häuser mit guten Eckgrund­ris­sen entwer­fen können.

Das Buch legt eine Samm­lung reich­hal­ti­ger Lösun­gen dieses städ­te­bau­li­chen Grund­pro­blems vor. Unter­schied­lichste Typen von Wohnungs­grund­ris­sen aus den lezten zwei­hun­dert Jahren verdeut­li­chen grund­le­gende Prin­zi­pien für den Umgang mit der städ­ti­schen Ecke und sollen für die Zukunft als Anre­gung und Mess­latte zugleich dienen.

Hg.: Georg Ebbing, Chris­toph Mäckler

184 S., über 300 Abb.
ISBN 978-3-7212-0824-5