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Vorne — Hinten
Wie wird aus Wohnhäusern Stadt?

Christoph Mäckler ⁄ Wolfgang Sonne (Hg.)

Redak­tion: Hen­drik Gödeck­er, Gina Berk­er, Ramona Kebekus

architektur.aktuell, 28. Mai 2017

Gäbe es diese 2010 ins Leben gerufe­nen Kon­feren­zen nicht, man müsste sie erfind­en. Es gibt in Deutsch­land mit­tler­weile kein promi­nen­ter beset­ztes Forum zur Diskus­sion von wech­sel­nden The­men der Stad­ten­twick­lung. … Trotz unter­schiedlich­er Ansicht­en war man sich in einem Punkt einig: Im Unter­schied zur bloßen Sied­lung zeich­net sich ein lebendi­ges Stadtquarti­er durch gemis­chte Nutzung aus.“

West­deutsche All­ge­meine Zeitung WAZ, 8. Mai 2017

Wenn mit den neuen Wohn­häusern tat­säch­lich lebendi­ge städtis­che Quartiere entste­hen sollen, dann gehören auch der Laden an der Ecke, das kleine Start-up-Unternehmen oder die Werk­statt im Hin­ter­hof dazu, eben­so wie der Spielplatz und Garten. … Was heißt das aber für den städte­baulichen und architek­tonis­chen Entwurf? … Anders als im Sied­lungs­bau, wo alle Seit­en gle­ich sind, gibt es im Städte­bau Vorder­seit­en, die den öffentlichen Raum definieren, und eine pri­vate Rück­seite. Vorne die Fas­sade trägt Schlips, hin­ten der Hof Pyja­ma oder Jog­ging­hose.“

Bauwelt, 13. Juni 2017

Wie wird aus Wohn­häusern Stadt? … Christoph Mäck­ler und Wolf­gang Sonne als Gast­ge­ber treibt dieses Prob­lem um, näm­lich die Abkehr von der anti-städtis­chen, aber immer noch auch in Wet­tbe­wer­ben präferierten Sied­lungside­olo­gie der 60er und 70er Jahre. … Die oft geforderte Dichte ist dabei noch keine Qual­ität an sich, wohl aber die Unter­schei­dung zwis­chen öffentlich­er und pri­vater Funk­tion des einzel­nen Haus­es.“

210 x 250 mm
288 Seit­en

350 Abbil­dun­gen
Soft­cov­er

DOM pub­lish­ers, Berlin 2017

ISBN 978–3-86922–693-4

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