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Umbau Neubau Weiterbau

Urbane Vernetzung an den Rändern der Stadt

13.–15. November 2019 im Deutschen Institut für Stadtbaukunst, Belvedere, Frankfurt am Main

Eine Veranstaltung des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst und der Konrad-Adenauer-Stiftung

Das The­ma: Der Zuzug in die Bal­lungszen­tren ist unge­brochen. Schon längst reicht die Innenen­twick­lung in den Städten nicht mehr aus. Neben der Nachverdich­tung beste­hen­der Quartiere geht es zunehmend auch um die Entwick­lung gän­zlich neuer Quartiere. Klar ist – neue Quartiere müssen kom­pakt und vielfältig sein, sie müssen bestens mit öffentlichen Verkehrsmit­teln erschlossen wer­den und sich mit allen Infra­struk­turen der Stadt ver­net­zen. Der Ein­satz jeglich­er Ressourcen muss intel­li­gent und resilient sein. Ver­schwen­dung darf sich nicht wieder­holen.

Doch wie verbinden sich diese neuen Stadt­teile räum­lich mit der beste­hen­den Stadt? Nach einem Jahrhun­dert Stad­ten­twick­lung mit Funk­tion­stren­nung, Tra­ban­ten­städten und sub­ur­banem Flächen­fraß muss erkun­det wer­den, wie an den heuti­gen Rän­dern der Stadt weit­erge­baut wer­den kann. Welche Anpas­sun­gen sind dafür in den Vorstädten und Gewer­bege­bi­eten nötig? Wie kann sich im Umfeld gesicht­slos­er Struk­turen urbanes Lebens entwick­eln? Wie kann der Zusam­men­halt in der Gesellschaft gestärkt und Iden­ti­fika­tion geschaf­fen wer­den? Wie kann der Trans­for­ma­tion­sprozess pos­i­tiv ges­teuert wer­den?

Gegen­stand der Tagung Urbane Ver­net­zung an den Rän­dern der Stadt ist daher die Frage, mit welchen Strate­gien ein stadträum­lich­es Weit­er­bauen an den Rän­dern gelin­gen kann.

Unter dem Ein­druck von Flächenkonkur­renz durch Entwick­lung und Dichte kommt dem öffentlichen Raum — den Platz- und Straßen­räu­men, den Grün­räu­men und Parks — eine entschei­dende Bedeu­tung zu. Nicht nur wirken sich gut gestal­tete öffentliche Räume „pos­i­tiv auf Teil­habe und Nutzerver­hal­ten“ aus, (vgl. Baukul­turbericht Bun­dess­tiftung Baukul­tur) — sie liegen auch in aller Regel im Eigen­tum der Kom­munen und bilden so ein her­aus­ra­gen­des urbanes Poten­tial.

Gegen­stand der Fach­ta­gung, die wir in enger Koop­er­a­tion mit der Kon­rad-Ade­nauer-Stiftung durch­führen, ist die Auseinan­der­set­zung mit den ele­mentaren Para­me­tern ein­er gemis­cht­en Stadt, wie soziale und funk­tionale Mis­chung, Dichte und die Gestalt des Öffentlichen Raums. Die städte­baulichen Möglichkeit­en wer­den den Teil­nehmern der Tagung in Vorträ­gen und Diskus­sion­srun­den von und mit ein­schlägi­gen Experten nahege­bracht. Stadtspaziergänge und die Erörterung von Fall­beispie­len und Lösungsan­sätzen ergänzen die Betra­ch­tung.

Mit­glieder der Architek­ten- und Stadt­plan­erkam­mer Hes­sen (AKH) kön­nen mit der Teil­nahme gemäß § 3 der Fort­bil­dung­sor­d­nung der AKH ins­ge­samt 14 Fort­bil­dungspunk­te erwer­ben.

Zu dieser Fach­ta­gung im laden wir Sie sehr her­zlich ein. Wir freuen uns auf Ihre Teil­nahme.

Die Anmel­dung erfol­gt über die Kon­rad Ade­nauer Stiftung unter Anmel­dung Fach­ta­gung 13.–15.11.2019