Aktuelles

Fach­ta­gung Umbau Neubau Weit­er­bau

Urbane Vernetzung an den Rändern der Stadt /
13.–15. November 2019

Gegenstand der zweitägigen Tagung Urbane Vernetzung an den Rändern der Stadt war die Frage, mit welchen Strategien ein stadträumliches Weiterbauen an den Rändern gelingen kann. Unter dem Eindruck von Flächenkonkurrenz durch Entwicklung und Dichte kommt dem öffentlichen Raum — den Platz- und Straßenräumen, den Grünräumen und Parks — eine entscheidende Bedeutung zu. Nicht nur wirken sich gut gestaltete öffentliche Räume „positiv auf Teilhabe und Nutzerverhalten“ aus — sie liegen auch in aller Regel im Eigentum der Kommunen und bilden so ein herausragendes urbanes Potential.

BDB Hes­sen Frank­furt /Immo Talk Bad Vil­bel

Veranstaltung: Brauchen wir neue Wohnformen und haben wir ausreichend Mobilität in der Metropolregion?

Mehr als 200 Gäste begrüßte Thomas M. Reimann, Vorstandsmitglied des BDB Hessen Frankfurt, am 17. Oktober 2019 beim 4. IMMOTALK in Bad Vilbel. Impulsrednerin der Veranstaltung war die Leiterin des Instituts für Stadtbaukunst Birgit Roth, die in ihrem Vortrag die Chancen und Perspektiven der Stadtentwicklung authentisch aufzeigte und die Anwesenden mit ihrem Beitrag fesselte.
Annette Kulenkampff

 

polis Mag­a­zin / Sep­tem­ber 2019

Die revidierte Moderne - Ein Plädoyer für menschlichere Städte von Annette Kulenkampff

Die Ideale der Nachkriegszeit und des Wiederaufbaus führten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu Fehlentwicklungen im Städtebau. Alexander Mitscherlich brachte dieses Problem bereits in den 1960er-Jahren mit der Formel von der „Unwirtlichkeit der Städte“ auf den Punkt. Der Brutalismus dieser Jahre und die monotonen Hochhaussiedlungen der 1970er und 80er, bis hin zu den aktuellen Quartiersplanungen wie im Frankfurter Europaviertel, am Potsdamer Platz in Berlin oder anderen Neubaugebieten sollten spätestens jetzt für Architekten und Stadtplaner eine Zeit des Umdenkens bringen, mit der klaren Erkenntnis: Wir brauchen menschlichere Städte. Aber wie sehen diese Städte aus und wie gelingt hier die erfolgreiche Planung und Realisierung?

Stadtvier­tel Am Römer­hof Frank­furt / Juni 2019

Frankfurt bekommt ein neues Stadtquartier „Am Römerhof“ unter Mitwirkung des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst

Bei ein­er frühzeit­i­gen Bürg­er­beteili­gung zum Bebau­ungs­plan für das neue Stadtvier­tel „Am Römer­hof“ stell­ten Pla­nungs­dez­er­nent Mike Josef, der Leit­er des Stadt­pla­nungsamtes Mar­tin Hun­sch­er, der Geschäfts­führer der ABG Hold­ing Frank Junker sowie Architekt und Stadt­plan­er Christoph Mäck­ler die pla­nungsrechtlichen Grund­la­gen für ein urbanes, funk­tion­s­gemis­cht­es Quarti­er mit mehr als 2000 Woh­nun­gen, ein­er weit­er­führen­den Schule, ein­er Grund­schule und Kitas vor. In einem 2018 durchge­führten Work­shop des Insti­tuts mit den involvierten Ämtern wurde das neue Stadtquarti­er vom öffentlichen Raum aus­gedacht.

 

BDA Talk Sep­tem­ber 2019 / Das Debat­ten­magazin des BDA Bay­ern

Chancen für Stadt und Land – Behindert die Baugesetzgebung zeitgemäße städtebauliche Qualität und das Entstehen funktionierender, beliebter Quartiere?

Keynote Prof. Christoph Mäck­ler, Architekt und Stadt­plan­er:
Um sozial und funk­tion­al vielfältige Stadtquartiere mit angemessen­er urbaner Dichte und schö­nen Stadträu­men entwick­eln zu kön­nen, fordern mit­tler­weile 99 Ver­ant­wortliche aus 82 Städten und 72 Ver­bän­den, Wis­senschaftler und Plan­er in der „Düs­sel­dor­fer Erk­lärung“ von der Bun­de­spoli­tik eine klare Tren­nung öffentlich­er und pri­vater Räume für einen gelun­genen Städte­bau.

 

Kon­ferenz zur Schön­heit und Lebens­fähigkeit der Stadt No. 10

Jubiläumskonferenz: Nichts ist erledigt / Mai 2019

Urbaner Woh­nungs­bau bleibt die große poli­tis­che, soziale, städte­bauliche und architek­tonis­che Her­aus­forderung. Architek­ten, Stadt­plan­er, Baudez­er­nen­ten, Wis­senschaftler, Ver­bände und Vertreter der Immo­bilien­wirtschaft fordern erst­ma­lig gemein­sam mit der Düs­sel­dor­fer Erk­lärung eine Reform der städte­baulichen Geset­zge­bung.

Kon­ferenz zur Schön­heit und Lebens­fähigkeit der Stadt No. 10 / Mai 2019

Mike Groschek — Was kann die Politik tun?

 Mitschnitt der Rede von Mike Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen a.D., auf der Jubiläumskonferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt in Düsseldorf.

Stu­den­tis­ch­er Förder­preis / Mai 2019

Das städtische Haus

Das städtische Haus“ war das Thema des studentischen Förderpreises 2019, den das Deutsche Institut für Stadtbaukunst gemeinsam mit der “wa wettbewerbe aktuell” auslobt hat. Gesucht wurden Projekte, die sich in besonderer Weise mit ihrem städtischen Umfeld auseinandersetzen. Der regionale Bezug zum Ort war dabei von besonderer Bedeutung. Die einzureichenden Projekte sollten sowohl hinsichtlich ihrer Nutzung und Gebäudetypologie, als auch in ihrer Gestalt und Fassadentypologie als bereichernder Stadtbaustein wahrgenommen werden. Den Charakteristika der vitalen Stadt: Nutzungsdurchmischung sowie Trennung von Privatem und Öffentlichem soll in besonderer Weise Rechnung getragen sein.
Stadtbaukunst Deutsches Institut für Stadtbaukunst

Städte­bau statt Woh­nungs­bau

10 Regeln des Städtebaus

Alle reden vom Wohnungsbau — doch gebaut werden Container und Strukturen, Würfel und Regale. Alle reden vom Stadtquartier — doch gebaut werden Siedlungen, monofunktional, banal, ohne schöne Straßen und Plätze. Manches davon ist ökonomischem Druck geschuldet, manches auch politischen Schnellschüssen, manches ist fantasielose Routine und manches auch ideologische Verblendung. Doch das meiste, weshalb aus dem neuen Wohnungsbau keine lebendigen Stadtquartiere entstehen, scheint schlichtes Unwissen zu sein, wie ein lebendiges Stadtquartier funktioniert und wie man es anlegen kann. Anstatt bestehende beliebte und schöne Stadtquartiere in unseren Städten zu analysieren und daraus Lehren zu ziehen, setzen wir den in den letzten 100 Jahren antrainierten Siedlungsbau fort oder experimentieren aufs Geratewohl mit bereits mehrfach gescheiterten Versuchen. Dabei ist es ganz einfach: Wenn wir Stadtquartiere wollen, müssen wir auch Stadtquartiere bauen!