Aktuelles

  • Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht

    Aktuell unterze­ich­net von 102 Ver­ant­wortlichen aus 85 Städten sowie 97 Ver­bän­den, Wis­senschaftlern und Plan­ern.

    Düs­sel­dor­fer Erk­lärungaktuelle Liste der Unterze­ich­n­er
  • Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt No 11 — Gemeinsam weiter!

    Auf­grund der dynamis­chen Entwick­lun­gen der Coro­na-Krise und der damit ein­herge­hen­den Ansteck­ungs­ge­fahr kann die Kon­ferenz zur Schön­heit und Lebens­fähigkeit der Stadt No 11 am 26. und 27. Mai 2020 in Düs­sel­dorf nicht stat­tfind­en. Ein neuer Ter­min wird rechtzeit­ig bekan­nt gegeben.

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  • Stadtbaukunst Deutsches Institut für Stadtbaukunst

Deutsch­er Ver­lagspreis

Das Deutsche Institut für Stadtbaukunst gratuliert DOM Publishers zum Deutschen Verlagspreis 2020

Herzlichen Glückwunsch an DOM publishers zur Auszeichnung in der Spitzenkategorie des Deutschen Verlagspreises. Mit dieser Auszeichnung wird ein wichtiges Zeichen für die Bedeutung der Fachverlage in unserer Gesellschaft gesetzt, die sich professionell mit Themen wie beispielsweise Architektur und Stadtbaukunst auseinandersetzen.
Seit 2016 erscheinen alle Publikationen des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst, wie die Reihe „Bücher zur Stadtbaukunst“, die Buchreihe zur „Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt“ und auch einige Sonderbände im Berliner Verlag DOM publishers.

Düs­sel­dor­fer Erk­lärung zum Städte­bau­recht

BDB-HESSENFRANKFURT ist 200. Unterzeichner der Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht

Nichts ist erledigt – und genau deswegen trafen sich am 19.5.2020 die BDB-HESSENFRANKFURT Vorstände Andreas Ostermann und Thomas M. Reimann mit Vertretern des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst, um unter Berücksichtigung aller Hygieneauflagen die Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht zu unterzeichnen. „Wir brauchen eine gute und dauerhafte Gestaltung von Häusern, Straßen- und Platzräumen, wir brauchen die funktionale und soziale Vielfalt und wir brauchen die urbane Dichte“, so das Credo der Teilnehmer Thomas M. Reimann und Andreas Ostermann vom BDB-HESSENFRANKFURT, Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst Annette Kulenkampff, der wissenschaftlichen Leiterin Birgit Roth und dem Direktor Prof. Christoph Mäckler. Es bedarf einer grundlegenden Novellierung der Baunutzungsverordnung BauNVO mit ihren Dichteobergrenzen und Nutzungskatalogen sowie des zweiteiligen Lärmrechtes der TA-Lärm, damit in Zukunft schöne und lebensfähige Stadtquartiere, wie sie die Leipzig-Charta fordert, planbar werden und nicht an überholten planungsrechtlichen Restriktionen scheitern. „Wir dürfen jetzt nicht die Hände in den Schoß legen und schon gar nicht in Panikgesänge verfallen“, sagt BDB-Vorstand Thomas M. Reimann. Damit ist der BDB-HESSENFRANKFURT nun der 200. Unterzeichner der Düsseldorfer Erklärung zum Städtebaurecht.
Hier geht es zum Video Beitrag von IMMOTALK TV und zum Blog des BDBHESSENFRANKFURT.

Gast­beitrag in der Frank­furter All­ge­meinen Son­ntagszeitung / 10. Mai 2020

Christoph Mäckler zum Thema „Die Stadt braucht Dichte“

Die Erfahrungen sozialer Isolation durch die Pandemie hat es gezeigt: Die belebten Straßen und Plätze der Gründerzeitquartiere fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Für den Neubau haben wir daraus nichts gelernt. Ein Gastbeitrag von Christoph Mäckler
Hier geht es zum  F.A.S. Artikel: Die Stadt braucht Dichte

Vor­trag bei „Archi­tects not Archi­tec­ture“ in München

Christoph Mäckler im September 2019 bei „Architects not Architecture“

Bei der renommierten Veranstaltungsreihe berichtet Christoph Mäckler darüber, was ihn auf seinem Lebensweg bisher geprägt hat. Jetzt ist auch das Video dazu in der Home-edition online.
Hier geht es zum Video: Home-edition Architects not Architecture.

Inter­view mit wel­tRa­dio von BAYERN 2

Christoph Mäckler zum Thema „Stadt der Zukunft“

Vor rund 60 Jahren wurde die brasilianische Hauptstadt Brasília gegründet, ausdrücklich als Stadt der Zukunft geplant. Wie sollte eine zukunftsfähige Stadt wirklich aussehen und beeinflusst die Coronakrise unsere bisherige Stadtplanung? Diese und weitere Fragen beantwortet Christoph Mäckler im Interview mit Rolf Büllmann von BAYERN 2.
Hier geht es zum Podcast: Stadt der Zukunft
 

Inter­view mit Ger­man-Archi­tects während Coro­na Pan­demie

Christoph Mäckler berichtet im Interview über die neue Arbeitsweise während der Corona-Pandemie

Im Interview mit Katinka Corts berichtet Christoph Mäckler über den veränderten Arbeitsalltag im Architekturbüro.
Hier geht es zum Beitrag „Anders Arbeiten“
 

Neuer­schei­n­ung zum The­ma Urbane Quartiere

Die Zukunft gehört dem urbanen Quartier -

Das Quartier als eine alles umfassende kleinste Einheit von Stadtgesellschaft

Das Quartier als Keimzellen urbaner Innovation — für eine verbesserte und zukunftsfestere Lebensqualität. Möglichkeiten der Verknüpfung von Arbeiten, Wohnen und Versorgung im Quartier. Theoretische und praktische Ansätze.
Unter anderem mit jeweils einem Beitrag von Prof. Wolfgang Sonne und von Birgit Roth vom Deutschen Institut für Stadtbaukunst.
 

Schad­er Stiftung: DU BIST NICHT ALLEIN. Öffentlich­er Raum im Dia­log

Annette Kulenkampff, Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst bei dem siebten Großen Konvent der Schader-Stiftung 2019 zum Thema Demokratischer Austausch in städtischer Umgebung

Der Große Konvent am 8. November 2019 in Darmstadt thematisierte das Öffentliche und dessen Grenzen, konkrete Optionen des Dialogs, Sicherheit im Raum des Öffentlichen, integrative Prozesse, die Rolle der Planung und Partizipation und Perspektiven nachhaltiger Entwicklung. Rund 200 Persönlichkeiten aus Gesellschaftswissenschaften, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaftsmanagement und angewandter Wissenschaft, Verbänden und nichtstaatlichen Organisationen kamen im Schader-Forum in Darmstadt zusammen. …mehr

Ein­ladung zur Ver­anstal­tung HEIMAT STADTQUARTIER 

Städtebau statt Siedlungsbau — Nach welchen Grundsätzen und Regeln sind Stadtquartiere zu entwickeln? Am Freitag, den 31. Januar 2020 um 11.00 Uhr im Baukunstarchiv NRW Dortmund.

Eine gemeinsamen Veranstaltung der Gemeinschaft zur Förderung regionaler Baukultur e.V., der Technische Universität Dortmund, des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst und des Baukunstarchivs NRW Dortmund.

Jahres­rück­blick 2019

Im Jahr 2019 richteten wir den Fokus des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst verstärkt auf die Umsetzung unserer zentralen Themen.

Der abgeschlossene Umzug nach Frankfurt und die Gründung der Stadtbaukunst GmbH waren grundlegende Schritte für die weitere Ausrichtung. Nach jahrelanger Forschung und zahllosen Debatten arbeiten wir nun verstärkt daran, die gewonnenen Erkenntnisse in konkreten Modellprojekten umzusetzen und öffentlichen Bauherren wie auch privaten Investoren ein Beispiel für eine veränderte Stadtentwicklungspraxis zu geben. …mehr

Fach­ta­gung Umbau Neubau Weit­er­bau

Urbane Vernetzung an den Rändern der Stadt / 13.–15. November 2019

Gegenstand der zweitägigen Tagung Urbane Vernetzung an den Rändern der Stadt war die Frage, mit welchen Strategien ein stadträumliches Weiterbauen an den Rändern gelingen kann. Unter dem Eindruck von Flächenkonkurrenz durch Entwicklung und Dichte kommt dem öffentlichen Raum — den Platz- und Straßenräumen, den Grünräumen und Parks — eine entscheidende Bedeutung zu. Nicht nur wirken sich gut gestaltete öffentliche Räume „positiv auf Teilhabe und Nutzerverhalten“ aus — sie liegen auch in aller Regel im Eigentum der Kommunen und bilden so ein herausragendes urbanes Potential.

BDB Hes­sen Frank­furt /Immo Talk Bad Vil­bel

Veranstaltung: Brauchen wir neue Wohnformen und haben wir ausreichend Mobilität in der Metropolregion?

Mehr als 200 Gäste begrüßte Thomas M. Reimann, Vorstandsmitglied des BDB Hessen Frankfurt, am 17. Oktober 2019 beim 4. IMMOTALK in Bad Vilbel. Impulsrednerin der Veranstaltung war die Leiterin des Instituts für Stadtbaukunst Birgit Roth, die in ihrem Vortrag die Chancen und Perspektiven der Stadtentwicklung authentisch aufzeigte und die Anwesenden mit ihrem Beitrag fesselte.

Annette Kulenkampff

polis Mag­a­zin / Sep­tem­ber 2019

Die revidierte Moderne - Ein Plädoyer für menschlichere Städte von Annette Kulenkampff

Die Ideale der Nachkriegszeit und des Wiederaufbaus führten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu Fehlentwicklungen im Städtebau. Alexander Mitscherlich brachte dieses Problem bereits in den 1960er-Jahren mit der Formel von der „Unwirtlichkeit der Städte“ auf den Punkt. Der Brutalismus dieser Jahre und die monotonen Hochhaussiedlungen der 1970er und 80er, bis hin zu den aktuellen Quartiersplanungen wie im Frankfurter Europaviertel, am Potsdamer Platz in Berlin oder anderen Neubaugebieten sollten spätestens jetzt für Architekten und Stadtplaner eine Zeit des Umdenkens bringen, mit der klaren Erkenntnis: Wir brauchen menschlichere Städte. Aber wie sehen diese Städte aus und wie gelingt hier die erfolgreiche Planung und Realisierung?

Stadtvier­tel Am Römer­hof Frank­furt / Juni 2019

Frankfurt bekommt ein neues Stadtquartier „Am Römerhof“ unter Mitwirkung des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst

Bei ein­er frühzeit­i­gen Bürg­er­beteili­gung zum Bebau­ungs­plan für das neue Stadtvier­tel „Am Römer­hof“ stell­ten Pla­nungs­dez­er­nent Mike Josef, der Leit­er des Stadt­pla­nungsamtes Mar­tin Hun­sch­er, der Geschäfts­führer der ABG Hold­ing Frank Junker sowie Architekt und Stadt­plan­er Christoph Mäck­ler die pla­nungsrechtlichen Grund­la­gen für ein urbanes, funk­tion­s­gemis­cht­es Quarti­er mit mehr als 2000 Woh­nun­gen, ein­er weit­er­führen­den Schule, ein­er Grund­schule und Kitas vor. In einem 2018 durchge­führten Work­shop des Insti­tuts mit den involvierten Ämtern wurde das neue Stadtquarti­er vom öffentlichen Raum aus­gedacht.

 

BDA Talk Sep­tem­ber 2019 / Das Debat­ten­magazin des BDA Bay­ern

Chancen für Stadt und Land – Behindert die Baugesetzgebung zeitgemäße städtebauliche Qualität und das Entstehen funktionierender, beliebter Quartiere?

Keynote Prof. Christoph Mäck­ler, Architekt und Stadt­plan­er: Um sozial und funk­tion­al vielfältige Stadtquartiere mit angemessen­er urbaner Dichte und schö­nen Stadträu­men entwick­eln zu kön­nen, fordern mit­tler­weile 99 Ver­ant­wortliche aus 82 Städten und 72 Ver­bän­den, Wis­senschaftler und Plan­er in der „Düs­sel­dor­fer Erk­lärung“ von der Bun­de­spoli­tik eine klare Tren­nung öffentlich­er und pri­vater Räume für einen gelun­genen Städte­bau.

 

Kon­ferenz zur Schön­heit und Lebens­fähigkeit der Stadt No. 10

Jubiläumskonferenz: Nichts ist erledigt / Mai 2019

Urbaner Woh­nungs­bau bleibt die große poli­tis­che, soziale, städte­bauliche und architek­tonis­che Her­aus­forderung. Architek­ten, Stadt­plan­er, Baudez­er­nen­ten, Wis­senschaftler, Ver­bände und Vertreter der Immo­bilien­wirtschaft fordern erst­ma­lig gemein­sam mit der Düs­sel­dor­fer Erk­lärung eine Reform der städte­baulichen Geset­zge­bung.

Kon­ferenz zur Schön­heit und Lebens­fähigkeit der Stadt No. 10 / Mai 2019

Mike Groschek — Was kann die Politik tun?

 Mitschnitt der Rede von Mike Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen a.D., auf der Jubiläumskonferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt in Düsseldorf.

Stu­den­tis­ch­er Förder­preis / Mai 2019

Das städtische Haus

Das städtische Haus“ war das Thema des studentischen Förderpreises 2019, den das Deutsche Institut für Stadtbaukunst gemeinsam mit der “wa wettbewerbe aktuell” auslobt hat. Gesucht wurden Projekte, die sich in besonderer Weise mit ihrem städtischen Umfeld auseinandersetzen. Der regionale Bezug zum Ort war dabei von besonderer Bedeutung. Die einzureichenden Projekte sollten sowohl hinsichtlich ihrer Nutzung und Gebäudetypologie, als auch in ihrer Gestalt und Fassadentypologie als bereichernder Stadtbaustein wahrgenommen werden. Den Charakteristika der vitalen Stadt: Nutzungsdurchmischung sowie Trennung von Privatem und Öffentlichem soll in besonderer Weise Rechnung getragen sein.
Stadtbaukunst Deutsches Institut für Stadtbaukunst

Städte­bau statt Woh­nungs­bau

10 Regeln des Städtebaus

Alle reden vom Wohnungsbau — doch gebaut werden Container und Strukturen, Würfel und Regale. Alle reden vom Stadtquartier — doch gebaut werden Siedlungen, monofunktional, banal, ohne schöne Straßen und Plätze. Manches davon ist ökonomischem Druck geschuldet, manches auch politischen Schnellschüssen, manches ist fantasielose Routine und manches auch ideologische Verblendung. Doch das meiste, weshalb aus dem neuen Wohnungsbau keine lebendigen Stadtquartiere entstehen, scheint schlichtes Unwissen zu sein, wie ein lebendiges Stadtquartier funktioniert und wie man es anlegen kann. Anstatt bestehende beliebte und schöne Stadtquartiere in unseren Städten zu analysieren und daraus Lehren zu ziehen, setzen wir den in den letzten 100 Jahren antrainierten Siedlungsbau fort oder experimentieren aufs Geratewohl mit bereits mehrfach gescheiterten Versuchen. Dabei ist es ganz einfach: Wenn wir Stadtquartiere wollen, müssen wir auch Stadtquartiere bauen!